5 Tipps für das perfekte Bewerbungsschreiben

Auf der Suche nach dem richtigen Ausbildungsbetrieb oder einem guten Job kommt man nicht darum herum, zahlreiche Bewerbungen zu schreiben. Dabei gibt es einige Dinge die zu beachten sind und viele einfache Fehler, die leicht vermieden werden können.

Die Bewerbungsmappe

Zuerst sollte man sich mehrere Bewerbungsmappen bei einem Schreibwarengeschäft  kaufen. Diese kann man meist zweimal aufklappen und hat für alle angeforderten Unterlagen genug Platz. In die typische Bewerbungsmappe kommen Anschreiben, Lebenslauf, Abschlusszeugnis, Arbeitszeugnisse, Praktikumsnachweise und sonstige Referenzen oder Nachweise von Weiterbildungen. Dabei muss diese Reihenfolge beachtet werden und das Anschreiben wird, falls keine aufklappbare Mappe verwendet wird, oben lose oder mit einer Büroklammer befestigt auf den Hefter gelegt. Auf Sauberkeit und Rechtschreibung muss unbedingt geachtet werden. Eselsohren, Kaffeeflecken und schlechte Rechtschreibung lassen die Chancen auf ein Bewerbungsgespräch sofort stark sinken. Auch Raucher sollten darauf achten, dass ihre Bewerbung nicht nach Rauch riecht oder Ascheflecken hat.

 

Das Bewerbungsfoto

Ein sympathisches und seriöses Bewerbungsfoto ist zwar nicht verpflichtend, macht aber einen guten Eindruck und verleiht der Mappe Persönlichkeit. Hierfür zu einem Fotograf zu gehen ist auf jeden Fall empfehlenswert, da dieser mit professioneller Ausrüstung viel bessere Ergebnisse erzielt als ein Handy oder ein Fotoautomat. Obwohl sich Arbeitgeber nach dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz nicht durch das Foto beeinflussen lassen dürfen, ist es ein wichtiger Bestandteil einer perfekten Bewerbungsmappe und wird üblicherweise in Deutschland mitgeschickt.

 

Das Deckblatt

Ein weiterer freiwilliger aber empfehlenswerter Zusatz ist das Deckblatt. Dieses bildet die erste Seite der Bewerbung und kommt somit nach dem Anschreiben. Beim Deckblatt sind keine strikten Vorgaben einzuhalten. Es kann beispielsweise Bewerbungsfoto, Kontaktinformationen und ein Inhaltsverzeichnis der Bewerbung beinhalten. Auch hier sollte man seriös bleiben und keine ausgefallenen Farben oder unprofessionelle Aussagen verwenden. Es kommt dabei auch auf die Branche und Stelle, für die man sich bewirbt an, ob man bei der Bewerbung seiner Kreativität freien Lauf lassen kann oder nicht. Ein Bewerber für eine freie Stelle in einer Bank sollte hier weniger Kreativität versprühen sein als beispielsweise ein Bewerber für den Job eines Mediengestalters.

 

Das Anschreiben

Der wichtigste Bestandteil der Bewerbungsmappe ist das Anschreiben. Es ist der erste Eindruck den der Arbeitgeber von einem bekommt. Wichtig ist hier das schnell erkennbar ist, welche freie Stelle die Bewerbung betrifft. Außerdem sollte klar werden, dass man dem Profil des perfekten Bewerbers  für diesen Job ziemlich nahe kommt. Das Anschreiben sollte aus nicht mehr als einer DIN A4 Seite bestehen und Informationen über persönliche Stärken und Motivation geben. Außerdem können bisherige Tätigkeiten erwähnt werden, sofern sie hilfreich für die neue Arbeitsstelle sind.

Aufgebaut ist das Anschreiben ähnlich wie ein Brief. Oben links zunächst die Absenderadresse als ein Block. Darunter auch als Block die Empfängeradresse, am besten mit dem Name des zuständigen Mitarbeiters in der Personalabteilung. Unter der Empfängeradresse vier Zeilen frei lassen und einen kurzen Betreff formulieren. Über dem Betreff rechts kommt noch Datum und Ort.

Nach der im besten Fall persönlichen Anrede, beginnt das Anschreiben. Falls kein persönlicher Ansprechpartner bekannt ist sollte man mit „Sehr geehrte Damen und Herren…“ beginnen.

 

Der Lebenslauf

Der zweite Hauptbestandteil der Bewerbung ist der Lebenslauf. Dieser sollte möglichst keine Lücken aufweisen und alle erworbenen Qualifikationen und Berufserfahrungen widerspiegeln. Für den Lebenslauf gibt es die tabellarische, die funktionale und die ausführliche Variante. Meist wird in der Bewerbung der tabellarische Lebenslauf gefordert. Dieser zeigt zeitlich gegliedert den Werdegang des Bewerbers und sollte nicht länger als zwei Seiten sein. Hier kann man die verschiedenen Punkte chronologisch oder anti-chronologisch ordnen. Beim anti-chronologischen Lebenslauf sieht der neue Arbeitgeber sofort wo man im Moment arbeitet und die letzten beruflichen Stationen. Da der chronologische Lebenslauf mit Geburt und Grundschule beginnt, wird heute bei Bewerbungen meist der anti-chronologische bevorzugt.

 

 

 

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